Archiv 2013

 

Anfang 2013 haben wir für die Tschechische Hundezeitschrift „Pes přítel člověka“ (Hund – Menschenfreund) ein Interview gegeben. Herausgekommen ist ein toller vierseitiger Bericht über Glenmore in der Zeitschrift.

www.pespritelcloveka.cz

2. April 2013

RHH Swedish Open Championship for the Dutch Shepherd in Ätran/Schweden

IPO 3 85 / 94 / 95 274 Sehr gut 1. Platz/Schwedischer Champion

 Glen ist Schwedischer IPO-Champion der Holländischen Schäferhunde:

Am 2. April sind wir in Ätran/Schweden beim RHH Swedish Open Championship for the Dutch Shepherd Dogs gestartet und waren erfolgreich:

274 (85/94/95), 1. Platz

Leistungsrichter: Fredrik Stehen (Schweden), Simon Kwak (NL)

Schutzdiensthelfer:Christ van Dinteren (Teil 1, NL), Ruud Broeders (Teil 2, NL)

Im Fährten hatte Glen einige, wie auch die anderen Teilnehmer, Probleme auf dem gefrorenen und teils mit Schnee bedeckten Boden und dadurch einen Gegenstand überlaufen. Dennoch hatte er für seine selbstständige, ruhige, konzentrierte Arbeit ein dickes Lob beider Richter erhalten und mit 85 Punkten in dieser Abteilung die höchste Punktzahl der IPO 3-Teilnehmer erreicht. Im Schutzdienst war ein Aus-Doppelkommando teuer.

Mit dabei waren Sabine und Boyd’s Bullriding Floyd und Madlen mit Boyd’s Bullriding Ixxus. Wir hatten eine tolle Woche bei Lars Czylwiks und viele neue internationale Hundesportfreunde kennen gelernt.

 

27./28. April 2013

DVG Bundessiegerprüfung in Eschweiler

IPO 3 92/86/100 278 sehr gut Platz 21, bester Schutzdienst

 

Knapp am Sieg vorbeigeschrammt

 Vom 26. bis 28. April fand die DVG Bundessiegerprüfung 2013 in Eschweiler statt

Da der Landesverband Baden-Württemberg dieses Jahr gleich vier Teilnehmer auf die Bundessiegerprüfung des DVG schicken konnte, alle aus dem IPO-Team Friesenheim/Honau, war die Vorfreude auf dieses Event natürlich entsprechend groß, diese wurde im vorherein auch nur durch die nicht ganz so angenehme Wettervorhersage getrübt, denn es wurde viel Regen und kaltes Wetter prophezeit. Dies hielt die Fans und Angehörigen unserer Teilnehmer aber trotzdem nicht davon ab, sie zahlreich und intensiv zu unterstützen.

Am Donnerstag reisten unsere Teams an, um sich schon mal mit dem unbekannten Fährtengelände vertraut zu machen: Johann Krenn mit Baron des Pirates de Matra, Dieter Jäkel mit Falk Château Schönwalde, Heike Fretter mit Base des Pirates de Matra und die letztjährige Bundessiegerin, Andrea Manthey mit Boyd’s Bullriding Glenmore.

Am Freitag war dann das offizielle Training, in dem jede Gelegenheit genutzt wurde, den Hunden den Sportplatz, der im Waldstadion in Eschweiler war, zu zeigen, sowie die Richtungen für die Voraus- und Revierübung zu trainieren. Bis dahin behielt die Wettervorhersage Recht, denn es regnete in Strömen, was aber keinen davon abhielt, nochmal Gas zu geben und die Hunde bestmöglich auf die Veranstaltung vorzubereiten.

Für Freitagabend war die Ziehung der Losnummern im Ratssaal in Eschweiler angesagt. Leider war dieser Saal viel zu klein, sodass unsere Starter es sich auf Tischen gemütlich machen mussten, aber was nimmt man nicht alles in Kauf, schließlich ging es ja darum, ob die Teams Samstag oder Sonntag vorführen mussten. Insgesamt hatten aber alle Teams Glück mit der Ziehung der Losnummern, Andrea und Glen hatten Samstagmittag Unterordnung und Schutzdienst und Sonntagvormittag Fährte, alle anderen waren am Sonntag mit den Abteilungen B und C und am Samstag mit Abteilung A dran. Dieter Jäkel zog sogar die Nummer 59, das bedeutete, er würde am Sonntag als letzter Teilnehmer vorführen.

Am Samstag war es dann soweit: Dieter mit Falk und Heike mit Base waren die Ersten, die aufs Fährtengelände fuhren, das circa eine Dreiviertelstunde von Eschweiler entfernt war. Falk hatte leichte Probleme bei den Winkeln, kreiste zweimal, ansonsten suchte er die Fährte souverän ab und bekam dafür 95 Punkte, sehr gut. Base zeigte eine grandiose Fährtenarbeit und zeigte keinerlei Fehler, zu allem Unglück lobte Heike jedoch zum falschen Zeitpunkt, sodass Fährtenrichter Ingo Kremer ihr insgesamt 6 Punkte abzog, blieben noch 94, ebenfalls sehr gut.

Johann und Baron waren als nächste in der Fährte dran, während Andrea im Stadion vorführte. Das  Wetter war überraschend gut, es regnete das gesamte Wochenende nicht mehr, kalt blieb es dennoch. Baron erarbeitete sich 92 Punkte, da er nach jedem Winkel sofort intensiver dem Fährtenverlauf hätte folgen sollen. Andrea und Glen zeigten in der Unterordnung eine solide Leistung, leider stand Glen bei der Sitzübung und streifte beim Rücksprung über die Hürde, sodass Leistungsrichter Hartmut Beckmann 86 Punkte dafür vergab. Etwas geknickt gingen sie dann in den Schutzdienst, bei dem Glen sich allerdings für alles entschuldigte, was er in der Unterordnung nicht zeigen konnte. Er zeigte eine absolut einwandfreie Vorführung und bekam zurecht 100 Punkte. Die Freude war natürlich riesengroß und alle Fans brachen in Jubel aus. Damit waren alle Teams am Samstag durch und so saßen alle abends noch zusammen, ließen bei einem Essen den Tag Revue passieren und bereiteten sich gedanklich auf den nächsten Tag vor.

Am Sonntag waren Andrea und Glen mit der Fährtenarbeit dran, dort kam Glen jedoch auf einen komischen Gedanken und kaute auf dem letzten Gegenstand herum, wodurch er leider auf 92 Punkte kam, obwohl der Rest der Fährte super abgesucht wurde

Johann mit Baron führte derweil im Stadion vor. Er ließ sich durch nichts aus der Bahn werfen und zeigte die womöglich coolste Vorführung des Wochenendes. Leider war dafür Baron etwas nervös, und blieb einmal sitzen, als Johann loslaufen wollte und war sich unter anderem an der Schrägwand unsicher und stockte dort kurz. Dennoch bekam er für diese Vorführung 87 Punkte, ein gut. Der Schutzdienst war bis auf ein paar Kleinigkeiten ebenfalls Klasse und das Team erreichte 92 Punkte.

Gegen Ende der Veranstaltung kam die letzte Vorführungsgruppe und mit ihr Heike und Base und Dieter und Falk. Base machte in der Unterordnung leider kein Sitz und zeigte viele leicht schräge Vorsitze, konnte aber auch in der Freifolge glänzen und zeigte klasse Sprünge über die Hürde, sodass 89 Punkte dabei heraussprangen. Dann kam Dieter mit Falk in der Unterordnung. Falk zeigte ebenfalls eine Klasse Freifolge und führte alle Übungen korrekt aus, hätte beim Bringen auf ebener Erde allerdings ein wenig druckvoller hereinkommen können. Als Krönung der Unterordnung zeigte Falk nochmal eine fantastische Vorausübung, die der  Richter ganz besonders lobte und als bestes Voraus der Veranstaltung betitelte. Er vergab für die vorzügliche Leistung 97 PunkteIm Schutzdienst konnte Base ebenfalls glänzen, revierte eng die Verstecke und zeigte volle Griffe. Nur die Aus-Phasen waren etwas zögerlich, die der Richter Jürgen Knappe knallhart bemängelte und vergab so 91 Punkte, sehr gut

Da das Beste immer zum Schluss kommt, präsentierte Dieter als letzter Teilnehmer seinen Falk. Der Sieg war noch im Bereich des Möglichen, es mussten lediglich 100 Punkte werden; und dass das wirklich möglich war, zeigte Falk eindrucksvoll mit der wohl besten Vorführung der Veranstaltung im Schutzdienst. Alle Übungen waren tadellos und mit Jubel prämiert, als der Höhepunkt des Schutzdienstes kam: Der Überfall des Helfers auf den Hund aus der Bewegung. Es war totenstill im Stadion, denn alle Zuschauer schauten gebannt auf das, was gleich kommen sollte. Falk raste mit einem Wahnsinns Tempo auf den Helfer zu und setzte zum Sprung an. Durch die Wucht des Aufpralls, war es ihm aber physikalisch nicht möglich den Griff zu halten, flog aus dem Arm und überschlug sich. Trotzdem stand er wieder auf, ging erneut in den Arm und beendete den Schutzdienst absolut souverän. Doch seine Schnelligkeit kostete ihm den Sieg, denn so bekam er statt sicheren 100 Punkten „nur“ 97 Punkte und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Alles in allem zeigten unsere Starter, alle aus dem "Team Yannick", eine hervorragende Leistung, so kam Johann Krenn mit seinem Baron des Pirates de Matra mit 271 Punkten, sehr gut auf den 39. Platz von insgesamt 58 Teilnehmern, Heike Fretter mit ihrer Base, ebenfalls eine Pirates de Matra mit 274 Punkten, sehr gut auf den 36. Rang, Andrea Manthey mit Boyd’s Bullriding Glenmore mit 278 Punkten, sehr gut auf den 21. Platz und Dieter Jäkel mit seinem Falk Château Schönwalde mit 289 Punkten, vorzüglich auf den 4. Platz.

Außerdem haben sich Dieter und Falk für die Deutsche Meisterschaft IPO des VDH qualifiziert, die vom 9. bis zum 11. August 2013 stattfinden wird, wofür wir ihm natürlich alle die Daumen drücken werden.

Bericht Dirk Jäkel

 

3. November 2013

DVG Landesmeisterschaft Baden-Württemberg in Honau

IPO 3 96 94 96 286 vorzüglich 1. Platz/Landesmeister

Friesenheimer Teams haben die Nase vorne:

Andrea Manthey mit „Glenmore“ zum dritten Mal Landesmeister

Heike Fretter mit „Base“ Vize-Landesmeister

 

Bei der Landesmeisterschaft IPO des Landesverbands Baden-Württemberg im Deutschen Verband für Gebrauchshunde (DVG), die in diesem Jahr beim Hundesportverein Honau ausgetragen wurde, erkämpfte sich Andrea Manthey mit ihrem Hollandse Herder Rüden „Boyds Bullriding Glenmore“ den Titel des Landesmeisters für Gebrauchshundesport.

 

Nach der Auslosung ging die erste Gruppe, Madlen Keller mit „Boyds Bullriding Ixxus“, Johann Krenn mit „Baron des Pirates de Matra“, Andrea Manthey mit „Boyds Bullriding Glenmore“ und Beatrice Lederer mit „Indy vom Drachenherz“ ins Fährtengelände. Für das Legen der Fährten standen dem Leistungsrichter Peter Hüttlin die erfahrenen Fährtenleger Erich Morgenthaler und Dieter Jäkel zur Seite. „Glenmore“ zeigte eine vorzügliche Nasenarbeit und erhielt 96 Punkte.

Zeitgleich auf dem Vereinsgelände des Hundesportvereins Honau präsentierten die Teams Sebastian Ewerling mit „Eila vom Kammberg“, Stefanie Müller mit „Joachim vom Holzhäuser Flur“, Dominique Braun mit „Guss de l'Orée de Billaire“ und Heike Fretter mit „Base des Pirates de Matra“ ihre Hunde dem Leistungsrichter Andreas Diedrich aus dem benachbarten DVG-Landesverband Saarland. Hier führte Dominique Braun die Gruppe mit einer sehr guten Unterordnung und 95 Punkten an. Anschließend ging die zweite Gruppe Fährten und die erste Gruppe führte ihre Vierbeiner auf dem Hundesportplatz in der Unterordnung vor.

Nach den beiden Abteilungen Fährte und Unterordnung führte Andrea Manthey mit einem Punkt Vorsprung (Abt. Ab 96, Abt. B 94) vor dem Friesenheimer Team Heike Fretter (Abt. Ab 98, Abt. B 91) und dem Honauer Team Dominique Braun (Abt. A 94, Abt. B 95), die beide punktgleich waren. Jetzt warteten alle gespannt auf die dritte Abteilung, den Schutzdienst.

Diese Abteilung wurde von beiden Leistungsrichtern Peter Hüttlin und Andreas Diedrich gemeinsam bewertet. Als Schutzdiensthelfer kam im ersten Teil Dirk Jäkel und im zweiten Teil Yannick Kayser zum Einsatz. Mit 96 Punkten im Schutzdienst, ein Vorzüglich, verteidigte Andrea Manthey mit „Boyds Bullriding Glenmore“, von den Hundefreunden Friesenheim ihren hauchdünnen Vorsprung und wurden zum dritten Mal Landesmeister für Gebrauchshundesport. Ihr routinierter Rüde „Glenmore“ erreichte in der höchsten Prüfungsstufe IPO3 286 von 300 möglichen Punkten. Den Vizemeistertitel erkämpfte sich ihre Vereinskollegin Heike Fretter mit ihrer Malinoishündin „Base des Pirates de Matra“ und 285 Punkten. Dominique Braun mit „Guss de l'Orée de Billaire“, ein Maliniosrüde belegte den dritten Platz mit 281 Punkten. Damit werden die beiden Friesenheimer Teams Andrea Manthey und Heike Fretter für den Landesverband Baden-Württemberg bei der DVG Bundessiegerprüfung im April in Herne an den Start gehen. Der Landesvorsitzende Walter Lichtenstein lobte bei der Siegerehrung das hohe Niveau der gezeigten Leistungen und dankte dem 1. Vorsitzenden des VGH Honau Günter Schäfer für eine wieder hervorragend organisierte Landesmeisterschaft für Gebrauchshundesport.

Die weiteren Platzierungen: 4. Madlen Keller mit „Boyds Bullriding Ixxus“ 278 Punkte (Honau), 5. Johann Krenn mit „Baron des Pirates de Matra“ 276 Punkte (Honau), 6. Stefanie Müller mit „Joachim vom Holzhäuser Flur“ 273 Punkte (Honau) 7. Beatrice Lederer mit „Indy vom Drachenherz“ 190 Punkte (Honau). Sebastian Ewerling von den Hundefreunden Friesenheim musste leider seine Schäferhündin Eila vom Kammberg verletzt zurück ziehen.

Bericht von Dieter Jäkel

 

 

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