dhv DM 11. - 13. Mai 2012 in Weissach im Tal/Backnang

95 – 79 – 93a   267 Punkte/g, Platz 17

 

Ich werde von vielen gefragt, was bei der dhv DM in der Unterordnung passiert ist. Wir hatten die allererste Unterordnung in der ersten Gruppe am Freitag. Es war nicht unsere beste Unterordnung (z.B. ist Glen beim Abrufen vom Platz in mich rein geschlittert, weil der Rasen nass war, dann hat er mich stark belästigt beim Apportieren auf ebener Erde und das Holz zweimal gerollt, beim Voraus brauchte ich ein zweites Kommando), dennoch ist die Bewertung des Leistungsrichters für viele nicht verständlich. Da der LR nur die Prädikate genannt hat und keine ausführliche Beurteilung gemacht hat, kann man nicht nachvollziehen, welche Fehler er gesehen hat und wie er auf die Prädikate kommt. Leider haben wir die Bewertung nicht aufgezeichnet, so dass ich nicht mehr genau weiß, welche Übung welches Prädikat bekommen hat. Wenn ich mich richtig erinnere, war es ein mangelhaft (Voraus), mehrere befriedigend (z.B. Freifolge), ein Sehr gut (Apportieren über Schrägwand) und kein vorzüglich. Zuerst hatte ich 72 Punkte erhalten. Als ich vom Platz kam, wurde ich gleich gefragt, ob ich Einspruch erheben möchte, was ich nach ein paar Minuten Bedenkzeit auch gemacht habe. Ich hatte gebeten, die Besprechung noch vor meinem Schutzdienst durchzuführen. Man sagte mir aber, die Zeit sei dafür zu kurz (ich hatte den zweiten Schutzdienst nach dieser Unterordnungsgruppe), ich würde aber das Ergebnis vor 18 Uhr erfahren. Ebenso wurde mir gesagt, dass die Besprechung zusammen mit mir stattfindet. Kaum war ich mit Schutzdienst fertig, hat man mir das Ergebnis des Einspruches mitgeteilt, d.h. die Besprechung hat in der kurzen Zeit ohne mich statt gefunden. Durch den Einspruch wurde das Ergebnis auf 79 Punkte korrigiert. Weder ich noch mein Mannschaftsführer durften den Richterbericht einsehen, so dass ich immer noch nicht weiß, wie sich die Bewertung letztendlich zusammensetzt.

 

 

Aber es ging nicht nur mir so, auch viele Bewertungen anderer Hundeführer in der Unterodnung sind kaum nachvollziehbar. Der Frust unter vielen Teilnehmern war groß und vielen vergeht die Lust, weiterhin an solchen Veranstaltungen teil zu nehmen. Sowohl der Fährtenrichter als auch der Schutzdienstrichter machten ausführliche Besprechungen, so dass jeder nachvollziehen konnte, wie sich die Punkte zusammensetzen.

 

 

Im Schutzdienst gab es für Glen ein Gut fürs Verbellen. Beim Rückentransport habe ich den Abstand nicht eingehalten. Zwei Bewachungsphasen hätten aufmerksamer, druckvoller sein können. Und bei der langen Flucht ist Glen so früh abgesprungen, dass er keinen vollen Griff hatte.

 

 

Wir mussten 100 km ins Fährtengelände fahren, aber das war im Vorfeld bekannt und ich fand das nicht schlimm. In der Fährte hatten wir das bessere Losglück.  Am Freitag mussten die Teilnehmer bei 30 Grad Hitze auf teilweise sehr trockenem und hartem Gelände suchen und das bei Wartezeiten von über zwei Stunden. Freitag auf Samstagnacht hatte es geregnet, so dass unser Acker am Samstag nicht mehr so hart und trocken war und auch das Wetter war angenehmer (kühler, bewölkt allerdings windig). Den ersten und zweiten Gegenstand hat Glen leicht zögernd verwiesen. Nach dem ersten Winkel hat er ein paar Meter das Tempo erhöht und mit hoher Nase und offenem Fang gesucht. Den letzten Winkel hat er nicht direkt angenommen, sondern etwas gekreist.

Ansonsten war die Veranstaltung vom swhv toll organisiert. Die ARGE hat sich alle Mühe gegeben, damit Hundeführer und Zuschauer vier tolle Tage verbringen konnten.

 

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!