Neuigkeiten 2016 - 2017

Januar 2017

Available as stud dog for healthy bitches

 

http://de.working-dog.eu/dogs-details/76060/Boyds-Bullriding-Glenmore

30.05.2007, NHSB Nr. 3061446

Father: Holland Excellent v. le Dobry / Mother: Ariane des Crocs de l'Olympe

HD A 1 (HD Frei) und ED Frei, Schaltwirbel Grad 0

DNA registered, K-Lokus Kbr/Ky, E-Lokus Genotyp E/E

BOB / CACIB

 

Very social and healthy dog with stable nerves, clear in the head. Glenmore has a great balanced character and working abilities. He is the most successful Dutch Shepherd in IPO – see the results.

 

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Glenmores biggest international successes:

2010 / 2011 Nederlands Kampioen of Dutch Shepherd (Netherland)

2012 DVG-Bundessieger (Germany)

2012 WDSA-Champion (of Dutch Shepherds (USA)

2013 RHH-Champion of Dutch Shepherds (Sweden)

2014 VDH German Vize-Champion (Germany)

2014 / 2015 / 2016 World Champion of Dutch Shepherd (Netherland / Sweden / Czech republic)

 

Oktober 2016 Prüfungen Glenmore 2010 - 2016

Glenmore hat 28 IPO 3-Prüfungen absolviert, davon waren lediglich zwei Vereinsprüfungen – alle anderen waren auf überregionalen und internationalen Meisterschaften. Dazu hat er ALLE 28 Prüfungen bestanden, überwiegend mit der Wertnote „vorzüglich“ (15 Prüfungen) und nur einmal mit der Wertnote „Gut“. Die höchsten Einzelergebnisse waren: A 100   B 98   C 100, die niedrigsten Einzelergebnisse: A 85   B 79   C 88. Das höchste Gesamtergebnis war 295 und das niedrigste 267.

Glenmore war 2011 der erste Holländische Schäferhund auf der VDH Deutschen Meisterschaft und hat dort gleich mit 98 Punkten den höchsten Schutzdienst gezeigt. 2012 wurden wir DVG Bundessieger und 2014 VDH Vize-Deutscher Meister. Bei den Meisterschaften der Holländischen Schäferhunde siegten wir in den Niederlanden, in den USA und in Schweden. Wir wurden von allen Meisterschaften elfmal Erster, dreimal Zweiter und zweimal Dritter.

Ein Traum wurde Realität: Drei Mal in Folge wurden ich mit Glenmore Weltmeister der Holländischen Schäferhunde und erhielt dadurch jeweils eine Wildcard für die FCI Weltmeisterschaft IPO. Auf allen drei FCI WMs platzierten wir uns von über 140 Startern unter die ersten 30 Plätze. Auf der diesjährigen FCI WM war Glenmore sogar der älteste Hund.

Die sehr erfolgreiche Hundesportkarriere von Glenmore hat 2010 in Hoogkerk (Niederlande) mit der ersten IPO 3 Prüfung und dem ersten Sieg begonnen. In Hoogkerk durfte der 9 Jahre alte „Glenmore“ Anfang Oktober 2016 seine letzte IPO 3-Prüfung laufen, bevor er nach sieben Jahren Hochleistungssport in den wohl verdienten Ruhestand geht. Man hat dem Rüden das Alter nicht angesehen: voller Energie und Motivation und vor allem mit viel Freude hat er beim „Holland Cup“ eine weitere vorzügliche Leistung gezeigt, was mit 287 Punkten und einem zweiten Platz auf dem Siegerpodest belohnt wurde.

Nebenbei haben wir einige Fährtenhundprüfungen (FH 1, FH 2, IPO FH) abgelegt (dabei war kein Ergebnis schlechter als 92 Punkte) und landeten auch hier auf dem Siegerpodest: FH2-Landesmeister und Platz 3 bei der DVG-Bundessiegerprüfung IPO FH.

2008 hat Glenmore als einer der ersten Hunde in Baden-Württemberg die „Helfer auf vier Pfoten“-Prüfung bestanden. Ich kenne keinen anderen Hund, der so erfolgreich im IPO-Sport ist und gleichzeitig bei Besuchsdiensten in Kindergärten und Schulen eingesetzt wird.

  

Diese unglaublichen Erfolge von Glenmore verdanke ich vielen Leuten, die uns auf diesem Weg begleitet haben.

Als erstes möchte ich die Züchterin Sabine Boyd nennen, die mir Glenmore anvertraut hat.

Mein größter Dank gilt Yannick Kayser, der uns von Anfang begleitet hat. Sei es als Trainer, Schutzdiensthelfer, Team-Kollege oder auch als Freund! Danke Yannick!

Seit über 27 Jahren bin ich Mitglied bei den Hundefreunden Friesenheim. Dann ist da mein Trainingsteam mit Yannick Kayser, Benjamin Klöck, Anne Eisemann, Heike Fretter-Fink, Dieter Jäkel, Tonny Ottevanger. „…Hier geht jeder für jeden durchs Feuer, im Regen stehn' wir niemals allein. … Ein Hoch auf das was vor uns liegt, dass es das Beste für uns gib. Ein Hoch auf das was uns vereint, auf diese Zeit…“. Was würde ich ohne euch machen…

In den Anfangsjahren habe ich oft mit Knut Fuchs trainiert. Schon beim ersten Seminar (Glenmore war gerade vier Monate alt), prophezeite er mir: „Du hast da einen guten Hund“. Er sollte Recht behalten….

Sabine Deutschmann hat mich auf den ersten Meisterschaften begleitet und auch Madlen Keller war für mich da, wenn ich ihre Hilfe brauchte. Nicht zu vergessen Sigrid Schmidt, die sich vor allem an den Weltmeisterschaften der Holländischen Schäferhunde für das ganze Team Germany eingesetzt hat.

Jack Stienstra: obwohl wir auf so manchem Wettkämpfen „Konkurrenten“ waren, haben wir gemeinsam trainiert und Glenmore durfte viele Schutzdienste bei ihm machen. Mit Mathias Dögel hatten wir auf allen drei FCI WMs einen klasse Teamleader.

Viele neue Freundschaften wurden geschlossen - nicht nur Freunde aus Deutschland sondern auch viele Freunde aus Holland, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Tschechien, Rumänien, Italien, Spanien, Schweiz, Österreich, USA, …weltweit.. wenn ich da anfange Personen aufzuzählen, werde ich so schnell nicht mehr fertig und vergesse bestimmt jemanden. Doch - eine besondere Freundin möchte ich nennen: Jose Stienstra! Wir nennen sie auch in unserer großen „dutch-shepherd-family“ „the mother of the Dutchies“.

Dann sind da noch die viiiiiielen Glenmore-Fans, die vor Ort oder auch von zuhause aus uns bei den Wettkämpfen die Daumen gedrückt haben, an uns geglaubt haben und mitgefiebert haben! Es war ein tolles Gefühl, dass so viele Leute hinter uns stehen und haben die bissigen Worte der Neider vergessen lassen.

Auch meine ganze Familie hat mich all die Jahre bei meinem (zeit- und kostenintensivem) Hobby „Hundesport“ immer unterstützt. Doch das Beste kommt zum Schluss: seit über zwei Jahren habe ich das große Glück einen ebenso hundesportverrückten Partner an meiner Seite zu haben, der mir bei den Wettkämpfen zur Seite steht und ein Ruhepool ist: Tonny Ottevanger!

Es gab viele emotionale Momente in diesen Jahren, die ich nie vergessen werde. Einer dieser unvergesslichen Momente war, als Glenmore 2014 bei der ersten Weltmeisterschaft die Gold-Medaille umgehängt bekam. Wir haben viele anerkennende und lobende Worte von den Leistungsrichtern, den Schutzdiensthelfern, den Zuschauern und auch im Nachhinein von vielen Hundesportlern erhalten. Doch was Schutzdiensthelfer Bruno Fluri bei der FCI WM in der Schweiz zu mir sagte, werde ich auch nie vergessen: „Es war mir eine Ehre, deinen Hund hetzen zu dürfen!“.

 

September 2016 FCI WM IPO Slowenien 14.-18.9.2016

Guten Tag – Dober dan!

Im Herzen Europas, wo die Alpen auf das Mittelmeer, die Pannonische Ebene und die Karstwelt treffen, liegt Slowenien. Dort leben gastfreundliche, aufrichtige und arbeitsame Menschen. Die Slowenen sind sehr aufgeschlossen gegenüber Fremdsprachen und sprechen auch viele davon sehr gut. Daher ist es sehr leicht, sich mit ihnen zu verständigen.

Da wo andere in Urlaub fahren, sind wir zur FCI WM IPO gefahren: in Nova Gorica haben sich 148 Hundeführer aus 36 Nationen getroffen.

Das deutsche Team war die größte Mannschaft der WM: sechs Starter aus dem VDH Team und vier Wildcard-Starter: Hovawart, Boxer, Riesenschnauzer und Holländischer Schäferhund. Es gab auf der WM noch eine fünfte Wildcard aus Österreich, den Beauceron. Bei den Deutschen waren „alte Hasen“, die schon mehrmals auf der FCI WM gestartet sind, aber auch „Newcomer“ dabei.

VDH-Team:

Petra Sporrer mit Erec von der schönen Ecke- Malinois

Sue Chandraratne mit Peaches vom Strengen Winter - Malinois

Theo Sporrer mit Arkan von der schwarzen Mamba – Malinois

Jochen Wagner mit Akela vom Clan der Wölfe - Malinois

Günter Hytra mit Athos von den Mecklenburger Rüpeln - Malinois

Marc-Oliver Radke mit Ferro du Mont St.Aubert - Malinois

Wildcards:

Eberhard Scholz mit Emil vom Aufwind - Boxer

Petra Reichmann mit Hataro vom Lindelbrunn -Riesenschnauzer

Martin Aust mit Bara von den Kurpfalzjägern - Hovawart

Andrea Manthey mit Boyd's Bullriding Glenmore - Holländischer Schäferhund

 

Angeführt wurde die Truppe von Mathias Dögel. Unterstützt wurde Mathias von Co-Teamleader Marc-Oliver sowie der Chef-Sekretärin Sue. Aufgaben verteilen und delegieren – das ist Teamarbeit. Überhaupt hat das ganze Team Zusammenhalt gezeigt: es wurde gemeinsam trainiert, gemeinsam essen gegangen, zusammen mit den Startern mitgefiebert, usw. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz. Dazu wurde das deutsche Team von einigen Hundeführer-Partnern und vielen Trainingskollegen begleitet, die die weite und lange Anreise nicht gescheut haben (teils über 1.200 km) und den Startern moralische aber auch tatkräftige Unterstützung gegeben haben.

Hundephysiotherapeutin Miriram Knauer (Praxis Pfote) hat unsere Hunde betreut und je nach Bedarf vor und nach dem Wettkampf behandelt. Auch das gehört zur Vorbereitung unserer vierbeinigen Hochleistungssportler für einen so großen Wettkampf dazu.

Das Soča-Tal samt seiner Fülle an natürlichen Schönheiten ist ein beliebtes Urlaubsziel. Unser Hotel lag direkt am smaragdfarbenen Fluß Soča, nur über die Straße und die Treppen runter und schon war man am Fluß. Einige Mutige aus unserem Team haben es tatsächlich gewagt, in dem kristallklaren aber auch eiskalten Wasser zu baden. Doch der wahre Geschmack des Soča-Tales offenbart sich in der Kulinarik: wir haben immer sehr gut gegessen. Schnitzel größer als der Teller, leckere gefüllte Kalamaris, Pizzen in allen Variationen …. Und das zu günstigen Preisen. Z.B. kostete ein Cappuccino im Stadion 1,20 EUR.

Auf dieser FCI WM war alles super organisiert mit vielen liebevollen Details: es gab individuelle Start Nummern mit Namen von Hund und Hundeführer. Bei Auslosung und Einmarsch zur Siegerehrung wurde je Nation eine ländertypische Musik eingespielt. Wir haben wieder einmal viele internationale Freunde getroffen oder neue kennen gelernt – das ist immer ein besonderes Erlebnis an den Weltmeisterschaften.

Nova Gorica liegt direkt an der italienischen Grenze, man fährt ständig zwischen Italien und Slowenien hin und her. Zur Trainingsvorbereitung standen uns ein Hundeplatz in Italien zur Verfügung und ein Sportplatz in Slowenien.

Am Montagabend eröffneten wir die WM mit der ersten Teambesprechung: das offizielle Training wurde detailliert geplant. Da jeder Hundeführer nur 5 Minuten Zeit hatte, musste genau eingeteilt werden, wer wann was macht. Die Deutschen hatten zwei Trainingstermine: Dienstag für das VDH Team und Mittwoch für die deutschen Wildcards. Es wurde ein Plan ausgearbeitet: wer beginnt mit Freifolge, wer kann gleich zu den Sprüngen, wer legt ab, …. Auch im Schutzdienst: wer braucht Helfer in welchem Versteck, wer braucht Hilfsmittel fürs Revieren, wer steht im sechsten Versteck zum Verbellen…. Es war nicht einfach und der Plan wurde mehrmals umgeworfen bis ein idealer Ablaufplan feststand. Beide Trainings sind top gelaufen, alles hat geklappt, der Zeitplan wurde eingehalten. Alle Helfer wussten, was ihr Job ist. Hier zeigt sich wie wichtig eine gute Vorbereitung ist und was Teamarbeit heißt. So waren auch alle bei beiden Trainings dabei. Am Mittwoch stand die zweite Teambesprechung auf dem Programm. Mathias informierte uns über die Mannschaftsführerbesprechung: „Erstens, ganz wichtige Info: es wird nach IPO geführt….“ Okay, ….. alles klar… Hätten wir nicht gedacht…. Nach der Auslosung erstellte Chef-Sekretärin Sue einen übersichtlichen Zeitplan der Deutschen Starter – so sah man sofort wer wann in welcher Abteilung an der Reihe war.

In den ersten Tagen hatten wir Sommer pur: über 30° C und wir haben uns bereits Sorgen um die Hunde gemacht, wie sie wohl bei diesen Temperaturen die Wettkämpfe überstehen. Jeder hoffte in dem Fall frühe Startzeiten zu losen. Doch ab Mittwochabend wechselte das Wetter – es wurde kühler und es begann zu regnen. Regen? Es hat zeitweise so schwer gewittert, dass die Wettkämpfe unterbrochen werden mussten. Der Sportplatz stand in wenigen Minuten unter Wasser – so heftig hatte es geregnet. Bei so einem Starkregen führten Sue und ich in Abteilung B. Glen und ich wurde von der Bei-Richterin mit einem Regenschirm zur Ablage geführt. Doch das hat auch nichts genutzt – innerhalb weniger Minuten waren wir klatschnass. Nach unserer Unterordnung kam gleich die Anweisung von Christa Bremer: „ab unter die warme Dusche“.

Auch Martin hat es in der Fährte mit einem heftigen Gewitter erwischt und ebenso regnete es bei Günter. Jetzt kamen außer den T-Shirts auch die anderen schönen Teamkleider von Regenjacke bis zur roten Softshell-Weste zum Einsatz.

Der Fährtenstützpunkt lag ca. eine halbe Stunde entfernt oben in den Bergen. Dort wurde die Länge der Fährtenleine kontrolliert und in Dreiergruppen gelost. Wer Glück hatte, konnte mit dem eigenen Auto zur Fährte fahren. Andere wurden mit einem Jeep ins Fährtengelände gebracht oder mussten vom Stützpunkt aus zur Fährte laufen. Ein Teil unserer Starter mussten dann nach einem längeren Fußmarsch in der Nähe des Fährtengeländes sogar eine Stunde warten, bis sie nach einem weiteren langen Weg zur eigentlichen Fährte gebracht wurden. Auch das ist eine zusätzliche Belastung für die Hunde und die Hundeführer. Auf der FCI WM homepage war angekündigt: „The tracking field is grassland“. Hm, man kann sich kaum vorstellen, was alles „grassland“ sein kann… Die Fährten hatten sehr unterschiedliches –teils recht anspruchsvolles - Gelände, sehr oft auch Wechselgelände innerhalb einer Fährte: von kurzem grünem oder trockenem Gras, bis blumige halbhohe Wiesen und kniehohem strohigen Gestrüpp.

Abschlussworte von Mathias: „Good bye Weltmeisterschaft 2016. Slowenien war ein toller Gastgeber und ich durfte eine super Mannschaft als Teamleiter betreuen. Auch wenn diesmal der ganz große Erfolg ausblieb, haben wir spitzen Leistungen gezeigt, auf die man stolz sein darf“

Theo Sporrer hatte mit 96 Punkten zusammen mit zwei anderen Teams den höchsten Schutzdienst. Unter den ersten zwanzig waren drei Deutsche: Sue Chandraratne (Platz 6), Petra Reichmann (Platz 14) und Günther Hytra (Platz 20). In der Mannschaftswertung landete Deutschland auf Platz 4.

Zum Abschluss der Siegerehrung wurde Deutschland ein letztes Mal aufgerufen: Frans Jansen (Präsident der FCI-Gebrauchshundekommission) hat an Mathias die FCI-Fahne überreicht, denn 2017 ist die FCI WM IPO in Deutschland.

Nasvidenje – Auf Wiedersehen – Good Bye – See you next year in Germany!

  

Juni 2016

Yannick Kayser und „Punk“ sind Bundessieger 2016

Zum dritten Mal in Folge wurde bei der Bundessiegerprüfung des Deutschen Verbands der Hundesportvereine (DVG) das Siegerpodium aus den Reihen der Hundefreunde Friesenheim belegt: Yannick Kayser ist mit seinem Malinois-Rüden „Punk vom Further Moor“ der neue Bundessieger 2016. In Auderath/Vulkaneifel kämpften 56 Hundesportteams aus ganz Deutschland um den Sieg im Gebrauchshundesport (IPO). Der Landesverband Baden-Württemberg war mit sieben Teams vertreten, sechs davon kommen aus dem Friesenheimer Hundesportverein: Yannick Kayser, Rebecca Jäkel, Mahmoud Achour, Dominique Braun, Katja Kober und Andrea Manthey. Das siebte Team, Rolf Haberbusch, ist vom Gebrauchshundeverein Brombach. Die Hundesportler wurden von den beiden Mannschaftsführern Benjamin Klöck und Dieter Jäkel sowie ihren Trainingspartnern begleitet und betreut.

Nur kleine Fehler in allen drei Abteilungen führten bei Yannick Kayser und „Punk“ zum Punktabzug. So erhielten die beiden für ihre klasse Leistung von den drei Richtern insgesamt 291 Punkte. „Es ist einfach nur ein super Gefühl, wenn am Tag x alles aufgeht und die Leistungen aus den Trainings abgerufen werden können.“, so Kayser zu den Leistungen seines vierbeinigen Partners. „In der Fährte ließen wir zwei sinnlose Punkte durch ein Kreisen am dritten Winkel liegen. Die Unterordnung hat wie auch der Schutzdienst riesigen Spaß gemacht da mein treuer Freund Punk wirklich engagiert, zuverlässig und sehr überzeugend mitgearbeitet hat.“ Zusammen mit einem seiner stärksten Konkurrenten, André Fermum aus Berlin-Brandenburg, der nach der Fährtenabteilung zwei Punkte Vorsprung gegenüber Kayser hatte, erhielt er vom Leistungsrichter Sören Roggenbau (Landesverband Hamburg) mit 97 Punkten das höchste Einzelergebnis in der Abteilung Unterordnung. Jetzt wurde es spannend: die dritte Abteilung, der Schutzdienst würde entscheiden, wer als Sieger vom Platz geht. André Fermum legte mit 93 Punkten vor. 95 Punkte würden Kayser zum Titel reichen. Es wurde still unter den Zuschauern als der Richter die Bewertung von Kayser vorgetragen hat: 96 Punkte und damit der Sieg. So konnte Yannick Kayser seine hundesportliche Erfolgsserie fortsetzen: er wurde bereits 2009 mit seiner Hündin „Indy vom Further Moor“ DVG-Bundessieger – mit genau der gleichen Punktzahl. Als Bundessieger 2016 haben sich die beiden einen Startplatz an der der VDH-Deutschen Meisterschaft im August in Mettingen gesichert.

Auch die anderen fünf Friesenheimer Teams haben beachtliche Leistungen und Platzierungen erreicht: „Falk Chateau Schönwalde“, der bisher von Dieter Jäkel (Vize-Bundessieger 2015) geführt wurde, und dieses Jahr zum ersten Mal mit seiner Tochter Rebecca Jäkel antrat, zeigte eine sehr gute Leistung und einen wie immer extrem spektakulären Schutzdienst: 97 Punkte belohnte der Leistungsrichter Hans-Jürgen Freitag (Landesverband Schleswig-Holstein) die vorzügliche Vorführung des Teams, es war die höchst erreichte Punktzahl im Schutzdienst an diesem Wettkampf. Katja Kober erhielt mit ihrer Malinoishündin „Ashanti von den goldenen Wölfen“ für eine fehlerfreie Fährte vom Leistungsrichter Andreas Diedrich (Landesverband Saarland) volle 100 Punkte. Der amtierende Weltmeister der holländischen Schäferhunde „Boyd‘s Bullriding Glenmore“ (Andrea Manthey) war zum sechsten Mal in Folge Teilnehmer an dieser großen Veranstaltung. Er war mit fast neun Jahren der älteste Hund. Der Vorjahressieger Dominique Braun mit “Guss de L‘Oree de Billaire“ erreichte den 6. Platz und wird als Reservestarter zur VDH Deutschen Meisterschaft gemeldet .

30. Mai 2016

Der kleine Prinz: „»Ich suche Freunde. Was bedeutet ›zähmen‹?«

»Das wird oft ganz vernachlässigt«, sagte der Fuchs. »Es bedeutet ›sich vertraut miteinander machen‹.«

»Vertraut machen?«

»Natürlich«, sagte der Fuchs. »Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …«“

(Antoine de Saint-Exupéry)

Ich habe vor neun Jahren einen vierbeinigen Freund gesucht und hatte das große Glück, Glen zu finden. Wir haben uns gegenseitig „gezähmt“ und miteinander „vertraut“ gemacht – und er ist einzigartig für mich geworden! Ein Freund fürs Leben!

Was haben wir seither nicht alles miteinander erlebt! Glen hat Unglaubliches geleistet und wir konnten gemeinsam viele Erfolge verzeichnen. Träume wurden Realität.

„Doch wenn man in die besten Jahre kommt sind die guten noch lange nicht vorbei.“

Lieber Glen, Alles Gute zu deinem heutigen 9. Geburtstag und ich wünsche dir weiterhin noch viele gute und vor allem gesunde Jahre!

Mai 2016

Ergebnisse der Meisterschaften unter Erfolge ergänzt

Wir haben das Ergebnis der Auswertung Schaltwirbel von Glenmore erhalten: Schaltwirbel Grad 0!!!

Franzi 7.8.2001 - 9.2.2016

Der Tod kann auch freundlich kommen,

zu Hunden, die alt sind,

deren Augen müde wurden,

deren Blick nur noch sagt:

Es ist genug. Das Leben war schön.

 

Liebe Franzi, die schönsten Erinnerungen an deine lange Zeit mit uns, tragen wir in uns, wie ein kostbares Geschenk.

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